Die CDU Kaiserslautern spricht sich für eine nachhaltige Entwicklung des Bereiches rund um das ehemalige Karstadtgebäude aus. „Die Innenstadt braucht an dieser Stelle einen neuen Magneten, der in ein Gesamtkonzept zum Bestand der bestehenden innerstädtischen Handelsstruktur beiträgt“ so der CDU-Kreisvorsitzende Hartmut Rohden.
In diesem Zusammenhang begrüßt die CDU ausdrücklich die Wandlung der SPD, die mit ihrer Ankündigung einer Bürgerbefragung anscheinend endlich wieder auf die Meinung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kaiserslautern Rücksicht nehmen möchte. „Die CDU lädt die SPD ein, sich an der bereits durch die CDU gestarteten Befragung zu beteiligen [siehe Rheinpfalz vom 29.05.2010]. Es spricht für den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Oliver Guckenbiehl, dass er offensichtlich den erfolgreichen und einzig richtigen Weg der CDU kopieren möchte“ führt der CDU-Kreisvorsitzende Hartmut Rohden aus.
Einen Widerspruch erkennt man in den Ausführungen von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel. Einerseits sagt er, dass ‚von starren Beschränkungen und pauschalen Zahlen wenig zu halten‘ ist [Rheinpfalz vom 01.06.2010], andererseits führt er aus, dass nach seiner Meinung eine Vergrößerung der bestehenden Karstadtfläche auf 15.000 qm bei weitem nicht ausreiche. „Eine Diskussion über eine Maximalgröße eines Einkaufszentrums will der Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel also verbieten, während er sich nach oben hin alles offen halten will. Es scheint, als ob der Oberbürgermeister mit aller Macht eine Monstermall durchdrücken möchte“ so der CDU-Kreisvorsitzende Hartmut Rohden. „Dabei schreckt er auch nicht zurück, langjährige auch zum Wohle der Stadt erfolgreiche Unternehmer anzugreifen, indem er ihnen unterstellt, bei Lösungsvorschlägen auf unseriöse Entwickler zu setzen. Dieses Verhalten eines Oberbürgermeisters überrascht.“
Die Unternehmer Assel, Gondrom, Dr. Ritter und Scherer haben sich bisher unabhängig voneinander für eine moderate Entwicklung des Karstadtareals ausgesprochen. Der Oberbürgermeister sprach am 01.06.2010 in der Rheinpfalz: ‚Für eine solch kleinteilige Entwicklung ist auch kein seriöser Entwickler zu gewinnen. Das wissen die, die diese Zahl in den Raum stellen, auch ganz genau.‘